| Gebisspflege und Zahnbehandlung bei Pferden | Notdienst |
Immerschon wurde die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Pferdes nicht zuletzt durch die Funktion seines Gebisses beeinflusst. Hier vorliegende Störungen führen regelmäßig zu Verdauungsproblemen, Koliken, Gewichtsabnahme, Leistungsbeeinträchtigung, Rittigkeitsproblemen und anderen Beeinträchtigungen. Die Bedeutung eines gesunden Gebisses ist schon seit Jahrhunderten bekannt, schon lange versucht der Mensch durch verschieden Maßnahmen positiven Einfluß auf die Erhaltung der Gebißgesundheit zu nehmen. Der Bedarf hierfür nahm mit fortschreitender Domestizierung und der damit verbundenen Änderung der Haltung und Fütterung der Pferde erheblich zu . Gleichzeitig hat sich der Wissensstand und die Möglichkeiten an apparativer Ausstattung gebessert. Mit der heute zur Verfügung stehenden Technik und entsprechendem Spezialwissen sind v. a. auch mit Anwendung moderner Beruhigungsmittel für das Pferd sehr schonende und stressfreie und gleichzeitig hocheffektive Behandlungen möglich. Vorbei sollten die Zeiten sein, in denen man Pferde lediglich mittels Nasenbremse und anderen Zwangsmaßnahmen fixierte und ihnen dann mit einer Allroundfeile ohne jede Sichtkontrolle und Überprüfung der Einwirkung im Maul herumraspelte. Der zunehmende Bedarf an Fachleuten, die sich mit der Behandlungen von Gebissproblemen und Zahnerkrankungen beim Pferd befassen, führte zu einer rapiden Vermehrung selbsternannter Dentisten und sog. Pferdezahnärzte, wobei dieses ungeschützte Berufsbezeichnungen sind und der Kunde daher nicht auf die tatsächlichen Qualifikationen rückschließen kann. Da häufig nur moderate Probleme vorliegen, kommt es eher selten direkt zu erheblichen Beschwerden, häufig wirken sich aber Fehlbehandlungen viel später negativ aus, so dass teilweise kein direkter Bezug mehr zur Zahnbehandlung gesehen wird. Plötzlich auftretende Komplikationen wie Blutungen oder Kreislaufprobleme können nicht fachgerecht versorgt werden und evtl. notwendige Schmerzausschaltungen oder Beruhigungsmittel dürfen aus arzneimittelrechtlichen Gründen von Nicht-Tierärzten nicht angewendet werden... Grundsätzlich empfehlen wir eine einmalige Gebisskontrolle pro Jahr, in besonderen Fällen sollten die Kontroll- und ggf. Behandlungsintervalle verkürzt werden. Kompliziertere Befunde wie Zahnfrakturen, Zahnwurzelentzündungen, Fehlbildungen etc. bedürfen regelmäßig weitergehender Diagnostik wie Röntgen oder Endoskopie. Die Preise richten sich grundsätzlich nach der Gebührenordnung für Tierärzte, wobei sich typische Standardversorgungen zwischen 48,- und 100,- Euro bewegen. Sprechen Sie mit uns, gerne erörtern wir mit Ihnen eine sinnvolle Vorgehensweise.
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Notdienst:24 Stunden am Tag - 365 Tage im Jahr
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